Werbung / Affiliate-Hinweis: Die mit * markierten TradingView-Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einen kostenpflichtigen Tarif abschließt, erhält Trendaktienhamster eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht. Unsere Einschätzung bleibt davon unabhängig – auch die Empfehlung, erst einmal kostenlos zu starten.
Kurzfazit: Für die meisten Einsteiger reicht zunächst der kostenlose Basic-Tarif. Wer regelmäßig mit mehreren Indikatoren, Alarmen und Watchlists arbeitet, ist mit Essential gut bedient. Plus ist der sinnvolle Schritt für aktive Swing- und Trendtrader, die viele Alarme, Intraday-Renko oder Sekunden-Intervalle brauchen. Premium lohnt sich vor allem für Daytrader und Systemtester, die Deep Backtesting, Volumen-Footprint oder Alarme ohne Ablaufdatum nutzen. Ultimate ist für die allermeisten Privatanleger überdimensioniert.
Stand: 17. Oktober 2026. Preise und Limits stammen von der offiziellen TradingView-Preisseite. TradingView ändert Tarife regelmäßig – prüfe vor einem Abschluss immer den aktuellen Stand im Checkout.
Die TradingView-Tarife und Preise im Überblick
TradingView bietet fünf Stufen an: den kostenlosen Basic-Tarif und vier bezahlte Abos. Bei jährlicher Zahlung sparst du laut TradingView bis zu 17 Prozent gegenüber der monatlichen Abrechnung.
| Tarif | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Jährlich gesamt | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Basic | 0 € | 0 € | 0 € | – |
| Essential | 14,95 € | 12,95 € | 155,40 € | 24 € |
| Plus | 34,95 € | 29,95 € | 359,40 € | 60 € |
| Premium | 69,95 € | 59,95 € | 719,40 € | 120 € |
| Ultimate | 239,95 € | 199,95 € | 2.399,40 € | 480 € |
Wichtig: TradingView weist darauf hin, dass je nach Standort Umsatzsteuer auf den Rechnungsbetrag hinzukommen kann. Maßgeblich ist der Endbetrag, den dir der Checkout anzeigt. Außerdem ist laut TradingView nur Ultimate für professionelle Nutzer vorgesehen.
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Die wichtigsten Limits im direkten Vergleich
Die Preisseite listet über 100 Merkmale. Für deinen Alltag sind vor allem diese entscheidend:
| Funktion | Basic | Essential | Plus | Premium | Ultimate |
|---|---|---|---|---|---|
| Charts pro Tab | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 |
| Indikatoren pro Chart | 2 | 5 | 10 | 25 | 50 |
| Gleichzeitige Chartverbindungen | 2 | 10 | 20 | 50 | 200 |
| Historische Balken | 5.000 | 10.000 | 10.000 | 20.000 | 40.000 |
| Minutendaten-Historie | – | 180 Tage | 365 Tage | alle | alle |
| Gespeicherte Chart-Layouts | 1 | 5 | 10 | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Watchlists | 1 (max. 30 Symbole) | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Aktive Preisalarme | 3 | 20 | 100 | 400 | 1.000 |
| Technische Alarme (Indikatoren, Strategien, Zeichnungen) | – | 20 | 100 | 400 | 1.000 |
| Watchlist-Alarme | – | – | – | 2 | 15 |
| Laufzeit der Alarme | 1 Monat | 2 Monate | 2 Monate | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Webhook-Benachrichtigungen | nein | ja | ja | ja | ja |
| Alarme mit mehreren Bedingungen | nein | nein | ja | ja | ja |
| Eigene Zeitrahmen | nein | ja | ja | ja | ja |
| Sekunden-Intervalle | nein | nein | ja | ja | ja |
| Tick-Intervalle | nein | nein | nein | nein | ja |
| Intraday-Renko, Kagi, Line Break, Point & Figure | nein | nein | ja | ja | ja |
| Volumenprofil-Indikatoren | nein | ja | ja | ja | ja |
| Volumen-Footprint, TPO, Volumenkerzen | nein | nein | nein | ja | ja |
| Chartdaten-Export | nein | nein | ja | ja | ja |
| Deep Backtesting | nein | nein | nein | ja | ja |
| Pine Screener | nein | nein | nein | ja | ja |
| Max. zubuchbare Marktdaten-Abos | – | 2 | 4 | 6 | unbegrenzt |
| Werbung | ja | nein | nein | nein | nein |
| Paper Trading, Balkenwiedergabe, Handel über Broker | ja | ja | ja | ja | ja |
Quelle: de.tradingview.com/pricing/, abgerufen am 17.10.2026.
Was die Unterschiede in der Praxis bedeuten
Charts und Indikatoren
Zwei Indikatoren im Basic-Tarif klingen wenig, reichen aber für ein sauberes Grund-Setup: Volumen plus ein gleitender Durchschnitt. Wenn du merkst, dass du ständig Indikatoren an- und abschaltest, ist das ein echtes Upgrade-Signal. Welche Indikatoren für den Start sinnvoll sind, zeigen wir dir in unserem Beitrag zu TradingView-Indikatoren für Anfänger. Mehrere Charts pro Tab helfen vor allem bei der Multi-Timeframe-Analyse – zum Beispiel Wochen-, Tages- und 4-Stunden-Chart nebeneinander.
Alarme
Für viele ist das die spürbarste Grenze. Mit drei Preisalarmen kannst du ein paar wichtige Marken überwachen, aber keine ganze Watchlist. Technische Alarme auf Indikatoren oder Trendlinien gibt es erst ab Essential, Alarme mit mehreren Bedingungen ab Plus. Wie du Alarme sinnvoll anlegst, erklärt unsere Anleitung TradingView-Alarm einstellen. Beachte auch die Laufzeit: In Basic laufen Alarme nach einem Monat ab, in Essential und Plus nach zwei Monaten. Erst ab Premium laufen sie unbegrenzt.
Historische Daten und Intraday-Charttypen
Für Swing- und Trendtrader im Tages- oder Wochenchart reichen die historischen Daten in jedem Tarif, denn Tagesdaten und höhere Zeitrahmen sind überall vollständig enthalten. Interessant wird es bei Intraday-Analysen und Backtests: Minutendaten reichen in Essential 180 Tage zurück, in Plus 365 Tage. Intraday-Renko und Point & Figure gibt es erst ab Plus.
Werbung
Im Basic-Tarif blendet TradingView Werbung ein. Das stört beim Lernen kaum. Wer täglich mehrere Stunden am Chart sitzt, empfindet die werbefreie Oberfläche ab Essential aber oft als echten Komfortgewinn.
Paper Trading und Broker-Anbindung
Simuliertes Trading und der Handel über angebundene Broker sind in allen Tarifen enthalten, auch im kostenlosen. Du musst also nicht bezahlen, um Orders risikofrei zu üben – unsere Anleitung zum TradingView Paper Trading zeigt dir, wie das geht. Welche Broker du direkt aus dem Chart nutzen kannst, liest du in unserem Überblick Broker für TradingView.
Echtzeitdaten: was kein Tarif automatisch enthält
Ein häufiges Missverständnis: Ein bezahlter TradingView-Tarif bedeutet nicht automatisch Echtzeitkurse für alle Börsen. Die meisten Börsen verlangen eigene Gebühren, die TradingView laut eigener Aussage auch bei aktivem Abo nicht übernimmt. Für deutsche Anleger gilt laut der TradingView-Datenübersicht aktuell:
- Xetra und Börse Frankfurt: kostenlos 15 Minuten verzögert, Echtzeit für 19,95 € pro Monat zusätzlich.
- Tradegate und die Regionalbörsen (München, Hamburg, Hannover, Düsseldorf): Echtzeit kostenlos nach Registrierung.
- LS Exchange (Lang & Schwarz): Echtzeit kostenlos.
- Börse Stuttgart: verzögert kostenlos, Echtzeit 7,00 € pro Monat.
Bezahlte Datenpakete kannst du nur mit einem kostenpflichtigen Tarif oder einer Testversion zubuchen. Wenn du bei einem angebundenen Broker wie Interactive Brokers bereits Marktdaten bezahlst, kannst du diese nach Verbindung des Live-Kontos in TradingView nutzen. Warum Kurse verzögert erscheinen und wie du das erkennst, erklären wir in TradingView-Kurse verzögert.
Welcher Tarif passt zu dir?
Einsteiger: Basic – und erst später Essential
Wenn du gerade lernst, Charts zu lesen, Kursmarken einzuzeichnen und mit Paper Trading zu üben, brauchst du kein Abo. Nutze Basic einige Wochen und notiere jedes Limit, an das du tatsächlich stößt. Mehr dazu in unserem Beitrag TradingView kostenlos nutzen. Stößt du wiederholt an die Grenze von zwei Indikatoren oder drei Alarmen, ist Essential der günstigste sinnvolle Schritt: fünf Indikatoren, 20 Preis- und 20 technische Alarme, mehrere Watchlists, keine Werbung.
Swing- und Trendtrader: Essential oder Plus
Trendtrader arbeiten meist im Tages- und Wochenchart, nutzen Screener und Watchlists und lassen sich per Alarm über Ausbrüche oder Trendbrüche informieren. Für eine überschaubare Watchlist mit 20 bis 30 Werten reicht Essential oft aus. Wenn du aber viele Werte gleichzeitig mit Indikator-Alarmen überwachst, mehr als fünf Indikatoren brauchst oder vier Charts nebeneinander sehen willst, ist Plus die passendere Wahl. Die 100 technischen Alarme sind dabei meist das entscheidende Argument. Volumenprofil-Indikatoren gibt es schon ab Essential.
Daytrader: Plus als Minimum, Premium bei Systemarbeit
Im Intraday-Handel zählen feine Zeitrahmen, viele Alarme und eine lange Minutenhistorie. Plus bringt Sekunden-Intervalle, Intraday-Renko und ein Jahr Minutendaten. Premium lohnt sich, wenn du Strategien ernsthaft testest – mit Deep Backtesting, vollständiger Intraday-Historie, Volumen-Footprint und TPO sowie Alarmen ohne Ablaufdatum. Rechne bei Daytrading aber unbedingt die Echtzeitdaten für deine Börse ein. Ohne sie nützt dir der teuerste Tarif wenig.
Und Ultimate?
Ultimate richtet sich an professionelle Nutzer und sehr intensive Trader, die Tick-Intervalle, 16 Charts pro Tab oder unbegrenzt viele Marktdaten-Abos benötigen. Für einen privaten Trend- oder Swingtrader ist der Aufpreis in aller Regel nicht zu rechtfertigen.
Monatlich oder jährlich zahlen?
Das Jahresabo ist günstiger, bindet dich aber. Laut TradingView gibt es Rückerstattungen nur für Jahresabos und nur, wenn du sie innerhalb von 14 Tagen nach der Zahlung beantragst. Monatsabos und Marktdaten werden nicht erstattet. Kündigen kannst du jederzeit zum Ende der Laufzeit. Ein Jahresabo lässt sich später ohne Verlust hochstufen, weil die Restlaufzeit angerechnet wird.
Unsere Empfehlung: Teste den gewünschten Tarif zuerst einen Monat lang (oder in einer Testphase, falls dir TradingView eine anbietet). Wechsle erst danach ins Jahresabo, wenn du sicher bist, dass du die Funktionen wirklich nutzt.
Black Friday: lohnt sich das Warten?
TradingView hat in den vergangenen Jahren rund um Black Friday zeitlich begrenzte Rabatte auf Jahresabos angeboten. 2025 lief die Aktion laut Community-Berichten vom 21. bis 28. November mit Verlängerung bis Cyber Monday. Die Rabatte waren nach Tarif gestaffelt und bei den höheren Stufen am größten. Für 2026 gibt es zum Stand dieses Artikels noch keine offizielle Ankündigung; die TradingView-Aktionsseite zeigt derzeit kein aktives Angebot.
Wenn du ohnehin ein Jahresabo planst und bis Ende November mit Basic zurechtkommst, kann sich das Warten lohnen. Beachte: Aktionspreise gelten in der Regel nur für den Kauf. Die Verlängerung im Folgejahr erfolgt zum regulären Preis. Wir aktualisieren diesen Abschnitt, sobald TradingView ein offizielles Angebot veröffentlicht.
So findest du den passenden Tarif – in fünf Schritten
- Starte mit Basic und arbeite zwei bis vier Wochen mit deinem echten Workflow.
- Notiere jedes Limit, das dich wiederholt bremst (Indikatoren, Alarme, Charts, Werbung).
- Prüfe, ob ein schlankeres Setup das Problem löst.
- Wähle den günstigsten Tarif, der genau diese Grenze aufhebt, und teste ihn einen Monat.
- Plane Echtzeitdaten und Broker-Kosten getrennt ein.
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Häufige Fragen zu den TradingView-Tarifen
Was kostet TradingView im Monat?
Basic ist kostenlos. Essential kostet 14,95 € monatlich oder umgerechnet 12,95 € pro Monat bei jährlicher Zahlung, Plus 34,95 € bzw. 29,95 €, Premium 69,95 € bzw. 59,95 €. Je nach Standort kann Umsatzsteuer hinzukommen (Stand: 17.10.2026).
Reicht die kostenlose Version von TradingView?
Für Einsteiger und langfristige Anleger meist ja: Basic bietet einen Chart pro Tab, zwei Indikatoren, drei Preisalarme, eine Watchlist mit 30 Symbolen und Paper Trading. Ein Upgrade lohnt sich erst, wenn eine dieser Grenzen deinen Ablauf regelmäßig bremst.
Was ist der Unterschied zwischen Essential und Plus?
Plus verdoppelt die Charts pro Tab (4 statt 2) und die Indikatoren (10 statt 5) und bietet fünfmal so viele Alarme (je 100 statt 20). Dazu kommen Alarme mit mehreren Bedingungen, Sekunden-Intervalle, Intraday-Renko und der Export von Chartdaten.
Sind Echtzeitdaten im bezahlten Tarif enthalten?
Nicht automatisch. Viele Börsen berechnen eigene Gebühren, etwa Xetra mit 19,95 € pro Monat. Tradegate, LS Exchange und die deutschen Regionalbörsen sind dagegen kostenlos in Echtzeit verfügbar.
Kann ich ein TradingView-Abo jederzeit kündigen?
Ja, das Abo endet dann zum Laufzeitende. Eine Rückerstattung gibt es nur für Jahresabos innerhalb von 14 Tagen nach Zahlung, nicht für Monatsabos.
Gibt es TradingView-Rabatte zum Black Friday?
In den vergangenen Jahren gab es zeitlich begrenzte Black-Friday-Aktionen auf Jahresabos. Ob und in welcher Höhe 2026 ein Angebot kommt, hat TradingView noch nicht bekanntgegeben.
Quellen
- TradingView: Preise und Funktionsvergleich (de.tradingview.com/pricing/), abgerufen am 17.10.2026
- TradingView: Marktdaten – globale Abdeckung (de.tradingview.com/data-coverage/), abgerufen am 17.10.2026
- TradingView-Hilfe: Wie Sie zusätzliche Marktdaten kaufen können (de.tradingview.com/support/solutions/43000471705/)
- TradingView-Hilfe: Echtzeitdaten von Brokern nutzen (de.tradingview.com/support/solutions/43000479666/)
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Börsenhandel ist mit Verlustrisiken verbunden. Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die aktuellen Konditionen von TradingView.
